Marken-Managment
„Ich will mit Pirelli siegen!“
Der 1987 in Heppenheim geborene Sebastian Vettel ist jung und gut: Seit dem 14. September 2008 ist er der bisher jüngste Grand-Prix-Sieger der Formel-1-Geschichte. Zuvor wurde er bereits zum jeweils jüngsten Formel-1-Piloten, der einen WM-Punkt erzielte, ein Rennen anführte und eine Pole-Position errang. Ab 2011 will er seine erfolgreiche Karriere in der Königsklasse mit Pirelli Rennreifen fortsetzen, wie er Pilot:Projekt gegenüber betont.
Green Marketing-Standard
Keine kurzlebige Mode!
Klimawandel, Umweltgesetze und nicht zuletzt das Kaufverhalten der Konsumenten machten es möglich: Die Wirtschaft wird grün – jedenfalls in den westlichen Industrie-Nationen. Dort wollen 82 Prozent der Marketing-Verantwortlichen künftig verstärkt umweltverträgliche Produkte und nachhaltiges Wirtschaften kommunizieren. Das Internet und die Printmedien sind dabei die bevorzugten Info-Kanäle für Green Marketing-Botschaften.
Hersteller entdecken Bedürfnisse von Senioren
Wirtschaft nimmt Whoopies ins Visier
Auf der Suche nach zahlungskräftigen Käuferschichten rücken zunehmend finanzstarke Senioren ins Visier der Wirtschaft. Bei dem Bemühen, zielgruppengerechte Produkte zu entwickeln, spielt Usability eine wichtige Rolle.
Meta-Analyse der Freien Universität Berlin
Vorurteile über Humor in der Werbung widerlegt
Das Marketing-Department der Freien Universität Berlin hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung von Humor in der Werbung in einer Meta-Analyse zusammengetragen und ausgewertet. Nach Auskunft von Juniorprofessor Dr. Martin Eisend haben die Ergebnisse die Erfahrungen der Werbetreibenden häufig bestätigt; es gab allerdings auch interessante neue Erkenntnisse.
Von Ambiente- bis Virus-Marketing
Strategisch sinnvoll werben
Der Fachhandel muss neue Kunden hinzugewinnen, ohne dabei Bestandskunden zu verlieren. Verschiedene Strategien bieten unterschiedliche Möglichkeiten.
Langfristige Ertragssicherung
Loyale Kunden sind Treibsatz für gute Geschäfte
Zufriedene Kunden sind treue Kunden und sichern dem Unternehmen langfristig seinen Ertrag. So offensichtlich diese Erkenntnis ist, so umstritten sind indes die Wege, die Loyalität sinnvoll zu messen. »Ein besonders ärgerliches Phänomen war der Ansatz der Kundenzufriedenheit, denn er führte zu einer Flut sinnloser Fragebögen«, kritisiert die Betriebswirtin Anne M. Schüller, Lehrbeauftragte am Fachbereich Unternehmensführung der Fachhochschule Deggendorf, einen Marketing-Trend.
E-Mail-Kommunikation
Gute Ansprache als Wettbewerbsvorteil
Das Schreiben von E-Mails hat mittlerweile einen großen Stellenwert in der geschäftlichen Kommunikation. Trotzdem werden elektronisch versandte Mitteilungen oftmals weit weniger stilvoll und durchdacht verfasst als ein Brief oder ein Fax. Allerdings riskiert ein Unternehmen damit Wettbewerbsnachteile. »Nur wer zeitnah und inhaltlich wertvoll auf E-Mails antwortet, kann die Zufriedenheit der Kunden steigern und die Kunden an sich binden«, hebt Kommunikationstrainerin Dr. Martina Dressel einen Vorteil guter E-Mails hervor.
Körpersprache muss stimmen
Kunden bevorzugen ehrlich gemeinte Freundlichkeit
Das Vorspielen von Sympathie in Kundengesprächen führt nur in wenigen Fällen zum Erfolg. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Instituts für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Wien. »Ein Verkäufer wirkt in der Regel nur dann mit seinem Lächeln, wenn es authentisch ist und nicht allein deshalb eingesetzt wird, um die Situation zu retten«, erklärt Dr. Claus Ebster vom Wiener Lehrstuhl für Marketing. Um glaubwürdig zu wirken, müsse die verbale Kommunikation mit der Körpersprache abgestimmt sein.
Beschwerdemanagement
Bloßes Abarbeiten reicht nicht
Der richtige Umgang mit unzufriedenen Kunden bietet die Chance, gefährdete Geschäftsbeziehungen zu stabilisieren. Auch im Reifen-Fachhandel wird bereits erfolgreich Beschwerdemanagement betrieben. Allerdings dürfe es nicht als bloße Abarbeitung eines Beschwerde-Berges aufgefasst werden, warnt Bernd Stauss, Professor für Dienstleistungsmanagement an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. »Um mit diesem Instrument erfolgreich zu sein, muss im gesamten Unternehmen ein konzeptionelles Verständnis für das Beschwerdemanagement entwickelt werden.«
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