Pressemitteilungen
StVO auf dem Prüfstand - Verschärfungen für Autofahrer möglich
PR-Power aus dem Baukasten
Pilot:Projekt erweitert Kompetenz
Jubiläumsbuch für AWD
Neuer Service in sechs Sprachen sattelfest
Pilot:Projekt GmbH realisiert neues Infoportal für den BRV
Pilot:Projekt setzt Pferde als Lehrmeister ein
StVO auf dem Prüfstand -
Verschärfungen für Autofahrer möglich
Der vergangene harte Winter hat gezeigt: Trotz hoher Umrüstquote gefährden immer noch zu viele Autofahrer mit falscher Bereifung andere Verkehrsteilnehmer. Im Gespräch mit Pilot:Projekt kündigt Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer an, auf Antrag der Verkehrsministerkonferenz eine eventuelle Verschärfung der StVO prüfen zu lassen.
Herr Bundesverkehrsminister, seit der Novellierung der StVO im Jahr 2006 gibt es in Deutschland die so genannte situative Winterreifenpflicht. Beabsichtigen Sie, das Thema allgemeine Winterreifenpflicht nochmals aufzugreifen, oder sind Sie mit den Wirkungen der StVO-Novelle zufrieden?
Dr. Peter Ramsauer: Unter dem Tagesordnungspunkt Sicheres Fahren im Winter hat die Verkehrsministerkonferenz am 15. April in Bremen einstimmig beschlossen: Die Verbesserung der Verkehrssicherheit erfordert eine Prüfung, wie die Pflicht, die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen an die Wetterverhältnisse anzupassen, in der Praxis umgesetzt wird. Die Verkehrsminister haben mich gebeten, durch den Bund-Länder-Fachausschuss Straßenverkehrs-Ordnung/Ordnungswidrigkeiten als zuständiges Fachgremium prüfen zu lassen, ob und gegebenenfalls welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um sicherzustellen, dass die Pflicht, die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen an die Wetterverhältnisse anzupassen, auch erfüllt wird. Ich komme dieser Bitte gern nach und werde der Verkehrsministerkonferenz das Ergebnis vorlegen.
Nun spielen Reifen für den Klima- und Umweltschutz eine immer wichtigere Rolle. Planen Sie, bis zum Ende dieser Legislaturperiode neue Grenzwerte für den Reifenrollwiderstand und das Reifengeräusch festzulegen?
Dr. Peter Ramsauer: Ich verweise hier auf die Verordnung Nr. 661/2009 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 13. Juli 2009. Damit wurden die Geräuschgrenzwerte für Reifen verschärft sowie Bedingungen für den Rollwiderstand eingeführt. Diese neuen Grenzwerte sind in Abhängigkeit der Reifenklasse ab dem 1. November 2012 einzuhalten.
Spätestens im November 2012 muss in der EU jeder Neureifen ein EU-Reifenlabel tragen. Die Werte müssen die Reifenhersteller selbst messen. Welche Institutionen sollen die Angaben der Hersteller prüfen, so dass die Endverbraucher sicher sein können, nicht von einigen schwarzen Schafen – Stichwort Billigimporte aus Fernost – hinters Licht geführt zu werden?
Dr. Peter Ramsauer: Gemäß Artikel 12 der Verordnung Nr. 1222/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über die Kennzeichnung von Reifen, dem so genannten Reifenlabel, sollen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass die für die Marktüberwachung zuständigen Behörden die Einhaltung der vorgesehenen Maßnahmen überprüfen. Zuständig für die Marktüberwachung sind in der Bundesrepublik gemäß Artikel 83 des Grundgesetzes wiederum die jeweils zuständigen Landesbehörden.
Dazu ein Hinweis der Redaktion: Im Januar hatte Pilot:Projekt zu diesem Thema eine Blitzumfrage in den 16 zuständigen Landesministerien durchgeführt. Die Ausführungen von Wolfgang Schmid aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie standen stellvertretend für die Aussagen aus den 15 anderen Ländern:
„Die EU-Verordnung muss erst in deutsches Recht umgesetzt werden, dann wird entschieden, welche Landesbehörde für die Marktüberwachung im Rahmen der Verordnung zuständig sein wird. Klar ist: Reifen, die vor dem 1.11.2012 produziert werden, fallen nicht unter die Anforderungen der Verordnung. Ebenfalls noch offen ist zum jetzigen Zeitpunkt, wie der Vollzug der Marktüberwachung erfolgen und wie sanktioniert wird. Doch bis zum Inkrafttreten der Verordnung Ende 2012 wird Klarheit über diese Fragen herrschen und eine wirksame und effiziente Marktüberwachung stattfinden können.“
Als „vollmundige Versprechung“ bezeichnete ein zuständiger Referatsleiter aus dem Schleswig-Holsteinischen Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr diese Hinweise. „Die zuständigen Landesministerien werden die Aufgaben an nachgeordnete Behörden delegieren, vielleicht an die Berufsgenossenschaften. Die aber werden personell und technisch kaum in der Lage sein, Flächen deckend zu kontrollieren und dadurch eine abschreckende Wirkung zu entfalten.“
PR-Power aus dem Baukasten
Hannover, 17. September 2008 - Seit Jahren boomt der Projektmarkt in der Informationstechnologie. Spezialisierte IT-Personaldienstleister sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Mit mächtigen Mitbewerbern kämpfen die meist kleinen Agenturen um die begehrten Plätze auf den Lieferantenlisten der IT-Hauptprojektbranchen Finanzdienstleistung, Telekommunikation und Automotive. Leistungsfähigkeit und Qualität an potenzielle Großkunden zu kommunizieren, ist lebenswichtig.
Trotz der derzeit guten Marktlage sehen Experten riskante Klippen für Startups im Projektvermittlungsgeschäft "Da es sich in unserem Geschäft um eine Dienstleistung handelt, bei der der Kunde den USP im Vergleich zu den Mitbewerbern nicht zwangsläufig sofort erkennt, ist es sehr schwer, in diesem Markt dauerhaft zu bestehen und in die Riege der Top 10 aufzusteigen", erläutert Thomas Götzfried, Vorstandsvorsitzender der Goetzfried AG und Mitglied des Executive Committees der Allgeier Group. "Und wenn die Wellen etwas höher schlagen, kentern bekanntlich eher die Speedboote als die Tanker."
Um die Risiken zu minimieren, bedarf es einer proaktiven Unternehmenskommunikation, die den USP des Personaldienstleisters kontinuierlich und nachhaltig sowohl den Projektkunden wie auch den IT-Professionals erklärt. "Viele Vermittler können sich eine exzellente PR-Betreuung durch IT-Spezialagenturen jedoch nicht leisten, ohne damit ihre Liquidität zu gefährden", weiß Frank Kosching, Ressortleiter IT bei der Pilot:Projekt GmbH. Die hannoverschen Kommunikationsexperten haben für Projektvermittler und Personaldienstleister in den Informationstechnologien ein modulares PR-Betreuungsangebot, die PR-Toolbox, konzipiert. Das Portfolio reicht von der Medienbeobachtung über Pressemappen, Artikelservice und CEO-Profiling über Online-Relations bis hin zum Networking. Das Besondere: Jedes der zehn Tools kann separat bestellt und mit anderen Bausteinen kombiniert werden. "In dieser Branche betreten wir mit der Toolbox Neuland. Wir bieten einen Instrumentenkasten maßgeschneiderter PR und Öffentlichkeitsarbeit, und jeder Kunde kann sich seine Instrumente je nach Budget und Unternehmensstrategie selbst zusammenstellen - zu fairen Konditionen und bei voller Kostentransparenz", erläutert Kosching, der die Toolbox auf der Grundlage seiner Erfahrungen als ehemaliger Chefredakteur des IT-Business-Magazins Resoom Magazine entwickelt hat.
Pilot:Projekt erweitert Kompetenz
Hannover, 7. Juli 2008 - Den Kunden mit bestmöglicher Kompetenz betreuen: Dieses Niveau baut die Pilot:Projekt GmbH, die Unternehmensberatung für Kommunikation mit Hauptsitz in Hannover, kontinuierlich weiter aus. Eva Pilot hat bei der Deutschen Presseakademie in Berlin das Fernstudium zur PR-Beraterin erfolgreich beendet.
„Immer mehr Unternehmen erkennen: Die Kommunikation mit ihren Zielgruppen wandelt sich rapide und erfordert PR-Kompetenzen, die vor drei, vier Jahren nur wenigen Experten bekannt waren", ist Collin Scholz, Mitglied der Geschäftsleitung der Pilot:Projekt GmbH, überzeugt. "Moderne, webbasierte Kommunikations-Strategien setzen auf schnelle, zielgruppengerechte Information und vor allem auf Interaktion. Um unseren Kunden hier optimal betreuen zu können, bedarf es hoher Kompetenz in Bereichen wie Online-Relations, Online-Marketing und Online-Reputation-Management. Mit Frau Pilot haben wir unser Team in dieser Hinsicht deutlich verstärkt." Daher werde Pilot:Projekt künftig in noch größerem Umfang crossmediale Kampagnen konzipieren und realisieren.
Während der einjährigen Fortbildung erwarb Eva Pilot fundierte Kenntnisse in den Bereichen Theorie der PR, Kommunikationskanäle, -techniken und -verhalten, PR-Konzeptionslehre, Marketingkommunikation, spezielle Formen der Kommunikationsarbeit sowiw politische Kommunikation. Selbstverständlich beherrscht sie alle Facetten der Online-Kommunikation sowie des Mobile Marketings. Ihre berufliche Laufbahn begann Eva Pilot als Redaktionsassistentin bei der Pilot:Projekt GmbH. Außerdem absolvierte sie dort ein Volontariat zur PR-Redakteurin. Danach verließ sie die Agentur für eine Ausbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin/Schwerpunkt internationaler Tourismus. Nach erfolgreichem Abschluss kehrte sie zur Pilot:Projekt GmbH zurück.
Jubiläumsbuch und -broschüre für AWD
Hannover, 1. Juli 2008 – Ein 20-jähriges Firmen-Jubiläum muss gebührend gefeiert werden. Den Geburtstag des Unternehmens nahm die AWD Holding AG zum Anlass, ein ganz besonderes Buch in Auftrag zu geben: Auf rund 220 großformatigen Seiten präsentiert es nicht nur die Geschichte des Unternehmens von den bescheidenen Anfängen mit drei Mitarbeitern in einem kleinen Büro am Raschplatz bis zur Nummer 1 unter den europäischen Finanzdienstleistern mit nahezu 7.000 Beratern und mehr als zwei Millionen Stammkunden. Sondern darüber hinaus auch die Porträts von 400 Persönlichkeiten, die AWD mit ihren Ideen, ihren Leistungen und ihrem Engagement prägten und immer noch prägen. Realisiert wurde das umfangreiche Werk von der Pilot:Projekt GmbH.
Die Erarbeitung erstreckte sich über nahezu zwölf Monate.
Während dieser Zeit sprachen die Mitglieder des Redaktionsteams mit hunderten von Mitarbeitern sowie Zeitzeugen und werteten mehrere tausend Seiten Archivmaterial aus. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Das Buch ist keine langweilige Chronik, sondern ein ebenso informatives wie unterhaltsames Stück Lesestoff", erklärt Eberhard Pilot, geschäftsführender Gesellschafter der Pilot:Projekt GmbH. „Es vermittelt einen lebendigen Eindruck von der besonderen Unternehmenskultur von AWD und macht deutlich, welche Dynamik in der Entwicklung des Unternehmens steckt." Fast schade, dass die Lektüre ausschließlich Mitarbeitern von AWD vorbehalten bleiben wird. Denn die Auflage des auf der Jubiläumsgala an einem eigens für diese Zwecke gestalteten Messestand präsentierten Werkes ist bereits komplett vergriffen.
Pilot:Projekt realisierte außerdem eine mehr als 60 Seiten starke Broschüre, in der die Höhepunkte der Jubiläumsfeier in Bildern festgehalten sind. Im Format 21 x 21 cm werden die Auftritte der Rock- und Pop-Größen von den Scorpions bis zu Pink ebenso noch einmal lebendig, wie die Mitarbeiter-Ehrungen, das beeindruckende Feuerwerk und die abschließende Disko-Nacht. Für alle, die dabei waren, ein Andenken von besonderem Wert.
Neuer Service: In sechs Sprachen sattelfest
Hannover, 1. Juni 2008 – Den Kunden einen Komplett-Service aus einer Hand bieten: Diesem hohen Ideal ist die Pilot:Projekt GmbH mit dem neuen Geschäftsbereich Übersetzung wieder einen Schritt näher gekommen. Geleitet wird der Bereich von der Diplom-Dolmetscherin Maria Angela Arapakis (26), die ebenfalls neu im Pilot:Projekt-Team ist.
„In einer Zeit, in der sich nicht nur Konzerne, sondern zunehmend auch mittelständische Unternehmen international orientieren, um auf dem Markt zu bestehen, muss eine PR-Agentur über umfassende Fremdsprachenkompetenzen verfügen. So sind wir in der Lage, unsere Kunden nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern weltweit optimal zu betreuen", so Collin Scholz, Mitglied der Geschäftsleitung der Pilot:Projekt GmbH. Scholz ist sicher: „Die neuen Fachkräfte ermöglichen uns noch qualifiziertere Recherchen in internationalen Märkten, deren Ergebnisse grundlegend sind für das Entwickeln wirksamer PR- und Marketing-Kampagnen." Darüber hinaus verhindere die zusätzliche Indoor-Kompetenz Qualitäts- und Zeitverluste bei der Realisation von PR-Maßnahmen, die aus dem Einschalten von Übersetzungsbüros resultierten.
Der Geschäftsbereich Übersetzung der Pilot:Projekt GmbH besteht aus diplomierten Dolmetschern sowie Muttersprachlern der jeweiligen Zielsprache. Er deckt eine breite Palette an Fachgebieten ab: zum Beispiel Wirtschaft und Recht, Industrie, Automotive, Finanzdienstleistungen und Logistik. Darüber hinaus dolmetschen die erfahrenen Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Übersetzung für die Kunden der Pilot:Projekt GmbH verhandlungssicher bei Präsentationen, Briefings, Konferenzen, Geschäfts- und Vertragsverhandlungen.
Maria Angela Arapakis, die zweisprachig aufgewachsen ist, betreut die Sprachen Englisch, Französisch und Griechisch. Für Übersetzungen ins Ungarische, Serbo-Kroatische und Russische stehen ausgebildete Muttersprachler bei Pilot:Projekt bereit.
Pilot:Projekt GmbH realisiert neues Infoportal für den BRV
Hannover, 29. April 2008 – Im Sommer mit Schneeanzug und im Winter mit Badehose. Da stimmt doch was nicht. Gleiches gilt, wenn Pkw im Sommer mit Winterreifen unterwegs sind und umgekehrt. Doch warum ist das so? Auf diese und viele weitere Fragen rund um den Reifen erhalten Autofahrer kompetente Antworten auf dem neuen Online-Portal www.reifen-kompetenz.de. Initiert und betrieben wird die Web-Präsenz vom Bundesverband Reifenhandel- und Vulkaniseur-Handwerk (BRV e.V.), Bonn. „Viele Autofahrer sind sich noch nicht hinreichend bewusst, dass die Sicherheit ihres Fahrzeugs ganz wesentlich davon abhängt, ob sie mit der richtigen Bereifung unterwegs sind“, erklärt Peter Hülzer, geschäftsführender Vorsitzender des BRV. „Beispielsweise werden auch in diesem Frühjahr wieder zahlreiche Fahrer auf die Umrüstung von Winter auf Sommerreifen verzichten, weil ihnen nicht klar ist, dass sie damit deutlich längere Bremswege und geringe Sicherheitsreserven in Kurven in Kauf nehmen. Wir wollen unseren Teil zur Aufklärung beitragen.“
Mit der Konzeption und Realisation des Online-Portals beauftragte der BRV die Pilot:Projekt GmbH – Unternehmensberatung für Kommunikation (www.pilotprojekt.de) aus Hannover, die über 22 Jahre Erfahrung in der Reifen-Branche verfügt. „reifen-kompetenz.de wendet sich gleichzeitig an zwei verschiedene Zielgruppen: an Endverbraucher und Fachhändler", erklärt Collin Scholz, Mitglied der Geschäftsleitung der Agentur. „Autofahrern vermittelt die Webseite umfassendes, aber leicht verständliches Wissen über die zahlreichen technischen Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreifen und deren Auswirkungen auf das Fahrverhalten, die Sicherheit, den Kraftstoffverbrauch und die Umweltbelastung in der warmen Jahreszeit. Fachbetriebe erhalten in einem geschlossenen Bereich eine eigene Kommunikationsplattform sowie Marketingunterstützung." Zum Download bereit stehen Veranstaltungskonzepte, Checklisten und Tools zur Kundenbindung und/oder Neukundengewinnung. Dazu zählen Broschüren, Newsletter- und Mailing-Vorlagen. „Die direkte Verbindung zwischen Fachhändlern und ihren Kunden schaffen Forum, Experten-Hotline und eine Händlerdatenbank mit direktem Link zur jeweiligen Homepage des nächstgelegenen Fachbetriebes", ergänzt Frank Kosching, Ressortleiter IT bei Pilot:Projekt.
Entsprechend der Jahreszeit ist das Portal zunächst thematisch stark auf die Sommerreifen-Saison ausgerichtet. Im September rücken Winterreifen in den Mittelpunkt.
„Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, so Hülzer. „Bei unserem Bemühen, den Fachhandel als erste und beste Adresse für den Reifenkauf und den Reifenservice in den Blick des Endverbrauchers zu rücken, sind wir einen großen Schritt vorwärts gekommen.“
Und jetzt: Bei www.reifen-kompetenz.de. Es lohnt sich!
Pilot:Projekt setzt Pferde als Lehrmeister ein
Führungskräftetraining mit Pferden heißt das Schlüsselwort, wenn Laborsituationen und fiktive Rollenspiele die Manager von heute nicht mehr weiter bringen.
Hannover, 20. Februar 2008 - Die Übungen mit den Tieren sollen nicht nur das Verständnis von Führung schulen, sondern auch Anregungen zur Selbsteinschätzung der eigenen Persönlichkeit geben. Gerade deshalb ist die Seminarsituation so wertvoll. Da Pferde von Menschen geschaffenen Hierarchien gegenüber immun sind, stellen sie ein unverzerrtes Spiegelbild des eigenen (Führungs-)Verhaltens, der eigenen Persönlichkeit dar. In keinem anderen Seminar kann der Teilnehmer in dieser Form von einem so ehrlichen Feedback profitieren.
Als Fluchttiere mit besonders scharfer Beobachtungsgabe achten Pferde auf jedes Körpersignal der Teilnehmer, erkennen die kleinste Schwäche, aber auch einen konsequenten Führungsstil an. Pferde reagieren nur dann, wenn sie direkte und klare Anweisungen bekommen. Zeigt ihr Gegenüber einen Mangel an Konzentration, Selbstbewusstsein und Verantwortung, wenden sie sich ab. Die Reaktionen der Pferde geben Aufschluss über die eigene Mitarbeiterführung und liefern den einen oder anderen Denkanstoß.
Immer mehr Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik nehmen an Seminaren mit Pferden teil. Die Pilot:Projekt GmbH (www.pilotprojekt.de) aus Hannover hat ein Seminar entwickelt, dass sich an alle wendet, die in ihrem Berufsleben viel mit Menschen kommunizieren und sie führen müssen. Zu Anfang der zweitägigen Veranstaltung dreht sich noch alles um die theoretischen Grundlagen: Mitarbeiterführung, Führungsstile, zielorientiertes Handeln und Informationen zum Umgang mit den Pferden. Der zweite Tag gehört ganz dem Lehrmeister Pferd.
Die Übungen haben zum Ziel, dass die Teilnehmer eine Balance zwischen sicherem Auftreten und Einfühlungsvermögen finden. Sie sollen austesten, wie das Pferd auf ihr Verhalten reagiert. Je nach Persönlichkeit kommen die Teilnehmer zu den unterschiedlichsten Erkenntnissen. Jeder kann seine eigenen Ressourcen entdecken, an Schwachstellen arbeiten und auf unbewusste Verhaltensmuster aufmerksam werden. Ziel ist, sich und seinen Führungsstil zu begreifen. Denn nur wer sein eigenes Verhalten versteht, nimmt Verbesserungsmaßnahmen und Hilfestellungen an, um sie im Anschluss im Unternehmen auf die eigenen Mitarbeiter zu übertragen.
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